Schulranzen Test » Schulranzen richtig packen & einstellen

Schulranzen richtig packen & einstellen

Ein Schüler muss täglich sehr viele Dinge mit in die Schule nehmen, dafür ist der Schulranzen da. Zu den Dingen, die in den Schulranzen gepackt werden gehören neben dem Sportbeutel oft auch diverse Materialien, natürlich auch die Trinkflasche und die Brotdose, sowie zahlreiche schwere Bücher. Deshalb ist es wichtig, dass der Schulranzen als Möglichkeit zum Transport für diese Dinge richtig angepasst ist. Wir zeigen Ihnen wie man den Schulranzen richtig packen & einstellen kann.

Wird der Schulranzen falsch gepackt oder falsch getragen, kann das beim Kind starke Rückenschmerzen verursachen. Langfristig gesehen führt dies sogar zu Haltungsschäden beim Kind. Ausschlaggebend ist hierbei das Gewicht des Schulranzens. Die Eltern sind deshalb gut damit beraten, den Schulranzen richtig zu bepacken oder dem Kind dabei behilflich zu sein. So können die Lasten im Schulranzen auf dem Kinderrücken optimal verteilt werden. In der Folge wird die Rückenmuskulatur angebracht stimuliert. Zudem ist es möglich, unnötiges zusätzliches Gewicht durch richtiges Packen zu vermeiden.

Die korrekte Einstellung des Schulranzens

Schulranzen richtig packen & einstellenNoch viel wichtiger als damals ist es heute, den Schulranzen richtig einzustellen und zu verpacken. Immerhin herrscht das Zeitalter von Computer und Fernsehen, was wiederum bedeutet, dass zahlreiche Kinder unter Bewegungsmangel leiden. Tatsächlich trägt dies vielen Haltungsschäden bei.

Die Schulterriemen sollten entsprechend ausgerichtet werden. Auch dann, wenn es vielleicht cool aussieht, den Schulranzen über der Schulter zu tragen, so sollten das nur ältere Schule Schüler machen.

Trageriemen sollten möglichst auf derselben Linie eingestellt werden. So verteilt sich das Gewicht noch besser auf den Schultern und sorgt für eine gerade Körperhaltung. Ansonsten kann es sein, dass ein so straff geschnürter Gurt einen Rundrücken verursacht.

Was muss wirklich mitgenommen werden?

Aus reiner Gewohnheit nehmen sehr viele Kinder einfach viele Sachen mit, die im Alltag in der Schule gar nicht nötig sind. Trotzdem wird der Rücken durch das zusätzliche Gewicht im Schulranzen enorm belastet. Wer es schlau anstellt, verzichtet auf unnötiges Zeug im Schulranzen und reduziert das Gewicht. Hilfreich ist es, am Vorabend gemeinsam mit den Eltern zu schauen, was für den kommenden Stundenplan tatsächlich benötigt wird. So wird gemeinsam geplant, welche Bücher und welche Hefte wirklich notwendig sind. Leere Flaschen oder Spielsachen und Ähnliches können ausgeräumt werden.

Richtige Anordnung

Die meisten Schulranzen bieten eine besondere Anordnung für den alltäglichen Gebrauch. So kann auch das Gewicht verteilt werden. Bücher oder andere schwere Teile sollten so nahe wie möglich an dem Rücken getragen werden. Wenn es sich um ein leichtes Utensil handelt, kann es weiter entfernt vom Rücken platziert werden. Trinkflaschen finden meist in einer Seitentasche Platz, gleichzeitig sind sie auch noch griffbereit. Wenn schwere Teile nahe am Rücken getragen werden, zieht der Schulranzen nicht so stark nach hinten.

Der Lerneffekt beim Einpacken

Ein besonders guter Lerneffekt stellt sich ein, wenn das Kind selbst lernt, den Schulranzen einzupacken. Immerhin sollte das Kind den Vorgang auch absolvieren können, wenn die Eltern nicht dabei sind. Es empfehlen sich trotzdem weiterhin regelmäßige Kontrollen.

Hegel?

Je nachdem, wie es mit der Gesamtsituation aussieht, kann es oft sogar möglich sein, die schweren Bücher gleich in der Schule zu lassen. So sparen sich die Kinder den Transportweg der schweren Utensilien zwischen dem zu Hause und der Schule. Es sollte sich daher die Frage danach stellen, ob gewisse Unterlagen auch in der Schule bleiben können.

Das richtige Gesamtgewicht

Insgesamt sollte der Schulranzen maximal 12 % des eigenen Körpergewichts betragen und nicht mir. So lautet die Faustregel. Diese Faustregel wird ganz besonders dann empfohlen, wenn das Kind leichtgewichtig oder übergewichtig ist. Das bedeutet, dass Kinder mit einem Körpergewicht von 24-28 kg einen Ranzen mit einem Gewicht von 2,9-3,4 kg tragen dürfen. Das heißt wiederum auch, dass das Eigengewicht von einem Schulranzen in den ersten 2-4 Jahren in der Schule zwischen 1,2-1,5 kg liegen sollte.

Ein geeigneter Schulranzen

In den ersten Jahren sollte kein Rucksack, sondern tatsächlich ein Schulranzen verwendet werden, denn Schulranzen sind genau dafür vorgesehen, um die Utensilien richtig zu transportieren. Eine Eigenstabilität ist bei einem normalen Rucksack nämlich nicht gegeben, genauso sieht es mit der Polsterung aus. Die Gewichtsverteilung ist in einem Rucksack schlechter, als in einem Schulranzen. Deshalb eignet sich ein Rucksack nicht für einen Schulanfänger.