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Motorradrucksack Test

Bevor Sie sich spontan für einen neuen Motorradrucksack entscheiden, sollten Sie sich umfassend informieren. In diesem Artikel berichten wir über die optimale Beschaffenheit eines Motorradrucksacks und welcher Eigenschaften er als solcher besitzen muss, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

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Wichtige Kaufkriterien für einen Motorradrucksack

Das Wetter ist nicht hundertprozentig berechenbar und die Chance, auf längeren Touren durch spontane Regenschauer zu fahren, ist groß. Gerade in Höhenlagen oder während der Übergangsjahreszeiten beginnt es gerne aus heiterem Himmel zu regnen. Damit der Inhalt des Rucksacks trotzdem trocken bleibt, sollte er im besten Falle wasserfest sein. Gerade für eingefleischte Biker, die bei Wind und Wetter mit dem Motorrad zur Arbeit fahren und öfters Laptop oder empfindliche Dokumente bei sich tragen, ist dieses Feature ein Muss. Aber auch als wasserfest deklarierte Rucksäcke sind keine Garantie. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich einen speziellen Regenschutz für den Rucksack zulegen.

Einstellmöglichkeiten der Tragriemen für den perfekten Sitz

Im Idealfall sitzt der Motorradrucksack eng am Körper und lässt keinen Spalt offen. Ein lockerer Rucksack stört bei der Fahrt, da er durch den starken Fahrtwind wie ein Spielball durch die Luft geschleudert wird. Im schlimmsten Falle reißt es den Rucksack durch die starken Kräfte, die auf ihn einwirken, vom Rücken. Für schnellere Fahrten und die eigene Sicherheit sind individuell einstellbare Tragriemen Pflicht. Er muss an die eigene Körperstatur und Größe anpassbar sein. Für einen enganliegenden Sitz des Rucksacks sorgen spannbare Brustgurte und Hüftgurte, welche mit einer Schnalle befestigt werden. So sitzt der Motorradrucksack auch bei schnellster und windigster Fahrt ergonomisch und kompakt am Körper.

Darauf sollte man beim Kauf eines Motorradrucksacks achten:

  • Individuell einstellbare Hüftgurte mit Schnalle
  • Individuell einstellbare Brustgurte mit Schnalle
  • Gepolstertes Tragesystem
  • Anpassbare Tragriemen
  • Gesichertes Verschlusssystem

Die Aerodynamik des Rucksacks

Die Aerodynamik wird zum großen Teil durch die Ergonomie und Haftung am Körper bestimmt. Je besser er anliegt, desto aerodynamischer der Sitz. Denn je besser und fester er sich an den Körper anschmiegt, desto weniger bewegt er sich. Im Sinne der Aerodynamik sollte ein Rucksack auch nicht über den Körper des Fahrers hinausragen. Weder seitlich noch an den Schultern, im optimalen Fall ist er schmal genug, um sich ganz hinter dem Rücken des Fahrers zu verbergen. Je nach Fassungsvermögen und Menge des Gepäcks, müssen Abstriche bezüglich der Aerodynamik gemacht werden.

Empfehlung: Hartschalenrucksäcke bieten dank ihrer glatten und festen Beschaffenheit eine herausragende Aerodynamik.

Weitere Eigenschaften eines guten Motorradrucksacks

Das Fassungsvermögen der Rucksäcke wird wie bei Reiserucksäcken in Litern ausgeschrieben. Je nach Verwendungszweck kann die Größe und der Stauraum angepasst werden. Je kleiner die Tour, desto weniger Gepäck wird benötigt. Je leichter das Gepäck, desto angenehmer der Tragekomfort. Zur eigenen Sicherheit, sind einige Rucksäcke mit speziellen Protektoren ausgestattet. Dies ist natürlich keine Pflicht, bietet aber ein kleines Extra an Schutz. Da Motorradfahrer besonders gerne übersehen werden, können sich auch Reflektoren, gerade bei der Fahrt in der Dunkelheit und bei Nacht, als nützlich erweisen.